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Veranstaltungs- Nachlese
"BVL-Logistik Tag" - Veranstaltung
 10. Steirischer Logistik Tag plus Automotiv Tag
Veranstaltungsdatum: 15.Mai 2013 - 16.Mai 2013
Veranstaltungsort: Flughafen Graz, Flughafenstraße 51, 8073 Feldkirchen bei Graz
Veranstalter: BVL Österreich

BVL Österreich: 10. Steirischer Logistik- und Automotive Tag – die Highlights

 

Der 10. Steirische Logistik- und Automotiv Tag der Bundesvereinigung Logistik BVL Österreich stellte die Auswirkungen globaler Megatrends auf die Logistik- und Automobilindustrie in den Fokus. Höhepunkte waren die Vorstellung hochinnovativer Lösungen und die strategische Ausrichtung der steirischen Intralogistiker, die Diskussion rund um die Bedeutung der Baltisch-Adriatischen Achse für den Wirtschaftsraum sowie weitere notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, aber auch die Bündelung und Vernetzung von Stärken.


Univ.-Prof. Dr. Helmut Zsifkovits, Montanuniversität Leoben und BVL Regionalbüroleiter Steiermark, sowie Dipl.-Ing. Peter Totz MBA, Salomon Automation GmbH, konnten am 15. und 16. Mai 2013 mehr als 100 Teilnehmer zur Jubiläums-Logistiktagung am Flughafen Graz begrüßen. Mit Intralogistik und Automotive habe man zwei Wirtschaftsbereiche mit höchsten Innovationsleistungen, aber auch ähnlichen Herausforderungen vor den Vorhang gebeten. Beide Industriezweige seien mit den Folgen des gesellschaftlichen Wandels, der Verknappung der Ressourcen, dem Klimawandel und dem verblüffenden Tempo des technologischen Fortschritts als Auslöser globaler Megatrends konfrontiert.


Handlungsfelder der Technischen Logistik
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Jodin, Institutsleiter für Technische Logistik an der TU-Graz, konzentrierte sich in seinem Einführungsvortrag „Herausforderungen und Trends in der Intralogistik“ auf die aktuellen Handlungsfelder der technischen Logistik.
Vor dem Hintergrund des Anwachsens der Weltbevölkerung vor allem in den Ballungszentren seien hier unter anderem urbane Transport- und Logistiksysteme, E-Mobility-Konzepte, die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur, flexible und dezentrale kreislauffähige Warenübergangssysteme, sowie eine intelligente Verkehrssteuerung und adaptive Tourenplanung zur Ressourcenschonung und Reduzierung der CO2-Emissionen wesentliche Lösungsansätze.


Podiumsdiskussion Intralogistik: Fehler in der Logistikkette werden nicht toleriert
Mag. (FH) Katrin Reisinger, Business + Logistic, moderierte die große Podiumsdiskussion mit Vertretern der steirischen Top-Intralogistikunternehmen. Zum Thema "Strategische Geschäftsentwicklungen in der Intralogistik" diskutierten Gerald Hofer MBA, Vorstand KNAPP AG, Mag. Hannes Neubauer, Geschäftsführer Salomon Automation GmbH, Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Markus Skof, Geschäftsführer ISA GmbH – A Jungheinrich Company, Dipl.-Ing. Heinrich Amminger, Geschäftsführer Ylog GmbH, und Prof. Jodin, TU-Graz. Investitionssichere und energieeffiziente Automatisierungs- sowie Softwarelösungen, die sich bei hoher Standardisierung flexibel dem veränderten Kaufverhalten anpassen lassen und rasch einsetzbar sind, seien die aktuellen Kundenanforderungen, so der Tenor der Branche.


Megatrends der Automobilindustrie

Mag. Michael Druml, Executive Director Global Supply Chain Management bei MAGNA, eröffnete den Automotiv-Part mit den Worten: „Die Automobilbranche wächst – nur nicht in Europa.“ Magna selbst würde ein Wachstum in Amerika und Asien verzeichnen. China sei in der Automobilindustrie aber auch in anderen Branchen im Vormarsch.


Hafen Koper – bereit für die Herausforderungen der Zukunft

„Mit 1.000 Mitarbeitern, einem Umsatz von 144,3 Millionen Euro in 2012 und einer maritimen Umschlagsleistung von 17,88 Millionen Tonnen zählt Koper zu den führenden Häfen in der nördlichen Adria und verbindet als Logistikdrehscheibe die Wirtschaftszentren Zentral- und Osteuropas mit den Mittelmeerländern und dem Fernen Osten“, so Gregor Belic, Leiter des PC Autoterminals der Luka Koper AG.

Bereits im September würde mit dem Ausbau der ersten Stufe von dreien auf Seeseite begonnen. Auch in Planung sei ein Distributionszentrum für Containerfracht an Land. Durch die direkte Anbindung an das europäische Straßen- und Eisenbahnsystem, seien auch die Landstrecken zu den zentralen Wirtschaftsmarktplätzen von Koper aus in weniger als 24 Stunden erreichbar.


Kräfte bündeln
Michael Druml führte durch die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema „Baltisch-Adriatische Achse - vom Traum zur Wirklichkeit“ mit Dipl.-Ing. Franz Lückler, Geschäftsführer, AC Styria Autocluster GmbH, Franz Glanz, Geschäftsführer, Cargo Center Graz, Mag. Andreas Mandl, Geschäftsführer, LTE Logistik- und Transport-GmbH, Mag. (FH) Thomas Ziegler, Geschäftsführer, Gefco Österreich GmbH, und WKO-Kärnten Spartenobfrau für Transport und Verkehr, Ing. Mag. Elisabeth Rothmüller-Jannach.

Das gigantische EU-Projekt, das die Adria mit der Ostsee verbindet, vernetzt 50 Millionen Menschen in zehn EU-Mitgliedsstaaten und zählt mit rund 24 Millionen Tonnen Güteraufkommen pro Jahr zu den wichtigsten Alpenquerungen. Gemessen an der Einwohnerzahl und an der Wirtschaftsleistung erschließt diese Verbindung in Südösterreich einen ähnlich großen Raum wie die Westbahn.

Auch in Ihren Schlussstatements brachten die Teilnehmer überzeugende Argumente für die Baltisch-Adriatische Achse. Voraussetzung sei, dass der Drive nach den großen Anstrengungen seitens Kärnten und der Steiermark in diesem großen Projekt nicht verloren gehe.


Warehouse Management in Arbeitsprozess und Automatisierung
Eine Stärke des Unternehmens sei es, das Lager von der Softwareseite aus zu sehen, so Dipl.-Ing. Peter Totz MBA, Leiter Logistikberatung, von der Salomon Automation GmbH, einem Mitglied der SSI Schäfer Unternehmensgruppe. Mit WAMAS biete man standardisierte und individuelle Warehouse Management-Lösungen wobei der Anpassungsgrad in Korrelation zur Komplexität bzw. zur Größe des Logistikunternehmens steht. E-Commerce, neue Technologien, Nachhaltigkeit und Prozessgenauigkeit seien die definierten Trends in der Intralogistik. Die Anforderungen an die Logistik ließen sich auf eine erhöhte Flexibilität, tagesgenaue Auslieferung, Transparenz in der Lieferkette und Prozessperformance beschreiben.


Gelebte Nachhaltigkeit bei Knapp
Dass Nachhaltigkeit nicht nur ein unternehmensinternes Thema ist, zeigte das Abschlussreferat von Dipl.-Ing.
Christian Brauneis MBA, Business Development/Key Account Management, KNAPP Systemintegration GmbH. Zusätzlich zu einer Mobilitätsinitiative mit Einsatz von E-Cars an den Standorten in Leoben und Graz, habe man Abfallwirtschafts- und Energiesparkonzepte entwickelt. Knapp sehe Verantwortung aber nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern unterstütze auch Kunden in ihren Nachhaltigkeitsinitiativen. Fazit: Ein Blick durch Nachhaltigkeitsbrille bringe neue Lösungen und damit tun sich in der Intralogistik neue Welten auf.

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