Mit dem Ausbau des Logistikzentrums Salzburg und der Vergrößerung der E-Lkw-Flotte geht die Österreichische Post weitere Modernisierungsschritte in ihrer Logistikinfrastruktur. Wo hier eine Matrix ins Spiel kommt? Franz Leitner gibt Einblicke.
Bei der Österreichischen Post entsteht Step By Step eine Logistik-Welt, die so effizient und nachhaltig organisiert ist, dass sie fast an die verborgenen Systeme aus dem Film „The Matrix“ erinnern könnte: komplex, präzise und für Außenstehende kaum sichtbar. Dahinter steckt jedoch eine reale, genau durchdachte Infrastruktur, die der Evolution der Post-Strategie folgt: zum einen der Absicherung sowie dem weiteren Ausbau des Kerngeschäfts in Österreich als wichtige Stoßrichtung. Zum anderen dem Fokus auf das Dreigestirn der Nachhaltigkeit Mitarbeitende, Kunden, Umwelt. Franz Leitner, Geschäftsfeldleiter Logistikzentren & Transport, über zwei der aktuellen Modernisierungsmaßnahmen.


Hightech Hub Salzburg
Im März 2026 fand im Salzburger Wals-Siezenheim der Spatenstich zum Ausbau des mehr als 25 Jahre alten Logistikzentrums statt. Die Post investiert 55 Millionen Euro, um den Standort auf dem bestehenden Grundstück zu erweitern und zu modernisieren. Es wird damit in Sachen Technik sowie Nachhaltigkeit wieder zu ihrem innovativsten Hub. Künftig werden auf 25.000 m² Nutzfläche bis zu 24.000 Pakete pro Stunde sortiert, was einer Verdreifachung der Kapazitäten entspricht. Möglich macht diese Performance modernste Technologie wie ein hybrides Fördertechniksystem mit drei unterschiedlichen Sortieranlagen und moderne Automatisierungslösungen. Erstmals in Europa kommt zudem ein Matrixsorter zum Einsatz, der auf einem feinmaschigen Netz aus Förderlinien mit mehreren aktiven Sortierpunkten basiert. Er punktet mit hoher Flexibilität, gesteigerter Flächenproduktivität und bestmöglicher Ausfallsicherheit. Die Post setzt zudem weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen um: Die Bestandsgebäude erhalten ein neues Dach und eine thermische Sanierung, ein Gründach sowie eine Fassadenbegrünung. Außerdem wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Der Umbau erfolgt während des laufenden Betriebs und soll Ende 2027 abgeschlossen sein.
Sustainability Keeps Rolling
Auch im Transportbereich schreitet die Transformation voran: Schon seit Mai 2024 setzt die Post erste E‑Lkw ein. Die positiven Erfahrungen im Betrieb bilden nun die Basis für den aktuellen Ausbau der Schwerfahrzeugflotte in drei Bundesländern. Die Post investiert über 1,7 Millionen Euro und nimmt vier neue MAN eTGS in Betrieb. Zwei der Fahrzeuge sind erstmals bei den Logistikzentren in Kalsdorf bei Graz (Steiermark) und Vomp (Tirol) stationiert, zwei weitere E-LKW kommen in Wien zum Einsatz, womit sich die Anzahl der dort eingesetzten Fahrzeuge auf insgesamt vier erhöht. An beiden Standorten wurden neue Schnellladestationen errichtet, geladen wird ausschließlich mit österreichischem Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Die Post erwartet mit dieser Erweiterung eine Einsparung von fast 189 Tonnen an direkten CO₂‑Emissionen pro Jahr. Noch 2026 soll der siebte E-Lkw folgen.

Way To Go
Die Kernfragen nach „Wo kommen wir her, wo stehen wir jetzt und wo wollen wir hin“ beantwortet die Post auch weiterhin in Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, weiß Franz Leitner. „Ich bin nun bereits im 25. Jahr meiner Post-Zugehörigkeit. Es macht mich persönlich stolz, unseren Erfolgsweg zu sehen und dass wir dabei immer das Ziel im Auge behalten, unseren Kindern ein funktionierendes Land im Sinne der Sustainability zu hinterlassen.“
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