Ultrafrisch – Don`t Worry Eat Happy

Lückenlos gekühlt, Just-In-Time geliefert: Wie die „Täglich-Frisch-Logistik“ hinter EAT HAPPY funktioniert und warum sie durchaus mit gutem Lachs-Nigiri vergleichbar ist? Georg Lechner lässt über den Tellerrand blicken.

Wäre die EAT HAPPY Logistik eine Sushi-Variante, dann käme sie einem Lachs-Nigiri am nächsten: perfekt aufeinander abgestimmte, hochqualitative Komponenten, die sich für das Kundenerlebnis optimal ergänzen. Ohne viel Chichi, sondern konzentriert auf das Wesentliche. Das Wort „Nigiri“ bedeutet übrigens so viel wie „(im) Griff“. Auch das passt perfekt. Denn um die mehr als 1.100 Standorte in Österreich stets ultrafrisch mit den über 150 Sushi-Gerichten und Asia-Snacks zu beliefern, muss EAT HAPPY seine Lieferkette stets gekonnt im Griff haben. Georg Lechner, Head of Purchasing & Logistics, lädt ein auf die logistisch-kulinarische Reise durch Asien – mitten in Österreich.

Just In Time
Bei EAT HAPPY gilt: Heute produziert, morgen Vormittag geliefert. Möglich macht das die Kombination aus durchdachten Konzepten, modernsten Technologien, starken Partnerschaften und effizienter Planung. Österreichweit hält das Unternehmen vier Verteillager. Für die Ultrafrische wird das am weitesten entfernte als erstes kommissioniert, das nächstgelegene als letztes. Schon ab 4:00 Uhr früh beginnt dann die Verladung, um pünktlich im Zeitfenster zwischen 6:00 Uhr und 09:30 Uhr die Ware bedarfsgerecht zu liefern. Drei bis sechs Mal pro Woche werden die mehr als 1.100 Chiller und Shops versorgt. Die gesamte Lieferkette ist dabei durchgängig temperaturgeführt und überwacht. Die Tourenplanung erfolgt aus der Produktionsplanung heraus: Die rund 70 Touren werden geografisch abgestimmt und bereits eineinhalb Tage vor Zustellung den Logistik-Partnern avisiert.

Technik, die verbindet
Gestützt wird dieses Konzept durch moderne Technologie. Denn sowohl die Anzahl an Standorten sowie die Produktpalette wachsen weiter. Per In-House programmierter App haben die Fahrer der Logistik-Partner beispielsweise die Möglichkeit, Bilder der Kühleinheit direkt an EAT HAPPY zu senden. Diese werden anhand der vorhandenen Restmenge prompt zur weiteren Produktionsplanung genutzt. Auch Probleme bei den Chillern oder der Warenbereitstellung werden so zeitnah kommuniziert. Für die Zukunft steht zudem ein Online-Tracking inkl. Temperaturerfassung und automatischem Alarmierungssystem auf dem Plan. Gearbeitet wird außerdem an einem Tourenoptimierungstool und auch die App wird laufend um sinnstiftende Funktionen erweitert, um noch direkter mit den Fahrern in Kontakt zu bleiben.

Georg Lechner EAT HAPPY
Georg Lechner

Partner als Fundament
Besonders wichtig für die Täglich-Frisch-Versorgung sind neben moderner Technik und jahrzehntelanger Erfahrung die verlässlichen Logistik-Partner. Sie sind mit dem System mitgewachsen und mehr als nur Dienstleister. Speziell bei unvorhersehbaren Ereignissen, die die kritische Kühlkette gefährden, sind sie zentraler Erfolgsfaktor – beispielsweise, um bei Unfällen oder Straßensperren auf die Minute passende Ersatzfahrzeuge zu organisieren. Als Augen und Ohren des Unternehmens sind speziell die Fahrer, die gleichzeitig auch die Chiller bedienen, der direkte Kontakt zum Lebensmittelhandel. Intensive Schulungen sind daher entscheidend, um die Unternehmensphilosophie sowie die hohen Qualitätsansprüche durchgängig nach außen zu tragen. Ohne Frage werden die Logistik-Partner folglich auch mit fordernden Situationen wie den Schmerzen der aktuellen Dieselpreissituation nicht allein gelassen. „Modernste Technik ist zweifelsohne essenziell. Unsere intensiven, vertrauensvollen Partnerschaften sind es jedoch, die unser Konzept nachhaltig tragen“, betont Georg Lechner.

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